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Mythologie
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DER AKITA IN DER JAPANISCHEN MYTHOLOGIE
Der Akita hat in der Mythologie einen festen Stellenwert. Seit Generationen fertigen Japanische
Holzschnitzkünstler kleine, buntlackierte Akita Inus an, die als Geschenk bei verschiedenen
festlichen Anlässen bestimmte Symbolfunktionen haben.
Am Hochzeitstag wird der Braut eine Hundefigur als Glücksbringer in den Brautstrauß gesteckt.
Da der Hund den Ruf hat, seine Jungen leicht zu gebären, legt man neben eine gebärende Frau
kleine Holzakitas, damit die Geburt schmerzlos verlaufen möge. In Krankheitsfällen werden diese
Symbolfiguren als Ausdruck des Wunsches geschenkt, der Kranke möge bald genesen. Säuglinge
werden vier Wochen nach der Geburt zu einer Zeremonie in den Shinotempel gebracht. Nach
Beendigung der Feierlichkeiten schenkt man den Kindern kleine Akitafiguren, die als Symbol
späterer Kraft, Gesundheit und Intelligenz gelten. Legt man diese Figuren in die Nähe eines Neu-
geborenen, beschützen sie ihn, hängt man sie über den Kopf des Kindes, weint es nicht; die Figur
schützt dann vor bösen Träumen. Als Japanischem Nationalhund sind ihm verschiedene Denkmäler
errichtet worden, Akitas sind sogar auf einer Briefmarke abgebildet.
Bettina Haidenbauer-Stengg
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