Geschäftsstelle:
  Karl Pleininger
  Hofäcker 4
  A-2223 Hohenruppersdorf
  Tel.:  +43 (0)664 2743029
  Fax.:  +43 (0)2574 85219
  e-Mail:KarlPleininger
Mythologie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 




 DER AKITA IN DER JAPANISCHEN MYTHOLOGIE

 Der Akita hat in der Mythologie einen festen Stellenwert. Seit Generationen fertigen Japanische
 Holzschnitzkünstler kleine, buntlackierte Akita Inus an, die als Geschenk bei verschiedenen 
 festlichen Anlässen bestimmte Symbolfunktionen haben. 
 Am Hochzeitstag wird der Braut eine Hundefigur als Glücksbringer in den Brautstrauß gesteckt. 

 Da der Hund den Ruf hat, seine Jungen leicht zu gebären, legt man neben eine gebärende Frau 
 kleine Holzakitas, damit die Geburt schmerzlos verlaufen möge. In Krankheitsfällen  werden diese 
 Symbolfiguren als Ausdruck des Wunsches geschenkt, der Kranke möge bald genesen. Säuglinge 
 werden vier Wochen nach der Geburt zu einer Zeremonie in den Shinotempel gebracht. Nach 
 Beendigung der Feierlichkeiten schenkt man den Kindern  kleine Akitafiguren, die als Symbol 
 späterer Kraft, Gesundheit und Intelligenz gelten. Legt man diese Figuren in die Nähe eines Neu-
 geborenen, beschützen sie ihn, hängt man sie über den Kopf des Kindes, weint es nicht; die Figur
 schützt dann vor bösen Träumen. Als Japanischem Nationalhund sind ihm verschiedene Denkmäler
 errichtet worden, Akitas sind sogar auf einer Briefmarke abgebildet.

                                                                                                                                                                            Bettina Haidenbauer-Stengg